Vitamin
K (Phyllochinon)

Steckbrief
Synonym:
Phyllochinon (Vitamin K1)
Handelsform:
Vitamin K2 (Menachinon), Vitamin K1 und K3 (Menadiolester)
Vitamin K ist an der
Herstellung wichtiger körpereigener Proteine
(der Gerinnungsfaktoren Prothrombin, Faktor VII, IX, X) beteiligt. Wird auch als
"Blutgerinnungs- Vitamin" bezeichnet. Vitamin K ist Gegenspieler
der kumarinhaltigen Antikoagulantien (Marcumar).
Natürliches
Vorkommen: Z.B. in Grüngemüse, besonders Broccoli, Kohl und Spinat, aber
auch in Milch, Milchprodukten und Fleisch.
Tipp: Frischer Spinat ist sehr aufwändig in der Zubereitung.
Tiefgekühlt ist er eine gute und bequeme Alternative.
Mangelerscheinung:
Blutungen, Blutgerinnungsstörungen
Dosierung:
Normale Tagesdosis 1 mg, Substitutionstherapie 10-20 mg.
Besondere Hinweise: Die
blutgerinnungshemmende Wirkung von Antikoagolantien (Marcumar®) wird
verringert. Antibiotika vermindern die Vitamin-K-Synthese durch die
Darmflora: Verstärkte Wirkung oraler Antikoagolantien.
Überdosierung: Vitamin
K3: Albuminurie, Erbrechen, Vitamin K4: Verminderung der
Blutgerinnungsfaktoren und der Leberfunktion.
Fertigarzneimittel: Konakion®
(Phytomanadon)