Vitamin C- wichtig für das
Abwehrsystem unseres Körpers
Bei Erkältungskrankheiten kommt es
durch die Bildung von Antikörpern und die Abtötung von Bakterien zu
einem Abfall des Vitamin-C-Gehalts in den weißen Blutkörperchen von 50%.
Durch die Einnahme von Vitamin C kann die Resistenz gegen
Infektionskrankheiten optimiert werden.
Kontrollierte Studien haben die Wirkung von Vitamin C auf die Symptome von
Erkältungskrankheiten nachgewiesen. Danach profitieren Kinder von der
regelmäßigen Vitamin C- Einnahme am meisten.
Nach den Ergebnissen Studien reduziert 1 Gramm Vitamin C pro Tag die
Dauer der Erkältung bei Erwachsenen um durchschnittlich 6 Prozent, bei
Kindern verkürzten zwei Gramm Ascorbinsäure pro Tag die Dauer der
Erkältung sogar um ein Viertel.
Vitamin C und Acetylsalicylsäure (Aspirin) wirken synergistisch, d.h. sie
verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung.
Vitamin C ist wichtig für das
Binde- und Stützgewebe.
Eine der wichtigsten Funktionen von
Vitamin C ist die Mitwirkung an der Kollagenherstellung. Kollagen kommt
fast überall im Körper vor, in Gelenken, Haut und Knochen. Insbesondere
bei der Wundheilung und Knochenbrüchen wird Kollagen benötigt. Ohne
Vitamin C läuft die Kollagensynthese nicht optimal.
Vitamin C ist wichtig für die
Aufrechterhaltung der Muskulatur.
Die Hauptenergiequelle, damit die
Muskulatur arbeiten kann, sind die Fettsäuren. Für deren Transport wird
Carnithin benötigt, für dessen Produktion Vitamin C notwendig ist. Wer
sportlich aktiv sein möchte, sollte ausreichend mit Vitamin C versorgt
sein.
Vitamin C verbessert die
Eisenaufnahme.
Um Eisen aus pflanzlicher Nahrung
besser aufnehmen zu können, sollte gleichzeitig Vitamin C zugeführt
werden. Denn Vitamin C kann das dreiwertige Eisen pflanzlicher Herkunft in
zweiwertiges umwandeln, das im Dünndarm weitaus besser resorbiert wird.
Vegetarier sollten deshalb auf ausreichend Vitamin C achten.
Vitamin C als Antioxidanz
Durch alltägliche Belastung entstehen
im Körper zellschädigende freie Radikale. Um diese zu eliminieren
benötigt der Körper Antioxidantien wie Vitamin C. Bei einer
Unterversorgung mit Vitamin C kann die Überzahl freier Radikale die
Gefäße angreifen.
Vitamin C schützt das Auge von
innen.
Vitamin C neutralisiert die im Auge
durch das Sonnenlicht entstehenden freien Radikale und verhindert somit
die Schädigung der empfindlichen Linsenproteine. Da diese ein Leben lang
halten müssen, ist der Schutz vor UV-Strahlung und die ausreichende
Zufuhr von Vitamin C sehr wichtig.
Vitamin
C bei Stress
Bei Stress-
Situationen werden vom Körper neben der Erhöhung des Blutdrucks vermehrt
die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, an deren
Bildung Vitamin C unmittelbar beteiligt ist. Steht nicht genügend Vitamin
C zur Verfügung, ist der Körper schlechter in der Lage, den Stress zu
verarbeiten. Den Stress abbauen kann Vitamin C natürlich nicht, aber es
kann helfen, ihn besser zu bewältigen.
Vitamin
C hilft beim Entgiften
Viele
Medikamente werden in der Leber abgebaut bzw. entgiftet. Vitamin C
unterstützt die dabei benötigten Enzyme und inaktiviert die entstehenden
Radikale. Es bindet zudem toxische Metalle wie Blei und erleichtert deren
Ausscheidung.
Außerdem verhindert Vitamin C die Bildung krebserregender Nitrosamine,
die bei der Umwandlung von mit der Nahrung aufgenommenen Nitraten zu
Nitrit entstehen. Wer auf nitratreiche (z.B. gepökelte) Mahlzeiten nicht
verzichten will, sollte für ausreichend Vitamin C sorgen.