Sonnenhut
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© Peter Sommer

November 2008

 

 

 

Die Heilpflanze des Monats 
 der Sonnenhut


Echinacea purpurea

 

Geschichte

Das Kraut von Echinacea purpurea wurde schon von den indianischen Ureinwohnern Amerikas gesammelt und zur äußerlichen Behandlung von eitrigen Wunden und Schlangenbissen benutzt. Zu beginn des 20. Jahrhunderts wurde Echinacea auch in Europa bekannt. Wegen der großen Nachfrage begann die Firma Dr.Madaus&Co in den 30er Jahren, Echinacea purpurea zu kultivieren. 

In Europa wächst der Sonnenhut nicht wild, dafür wird er in vielen Gärten als hübsche dekorative Staude gezogen, die viele Monate in Blüte steht.
Zu medizinischen Zwecken wird heute der Purpursonnenhut in verschiedenen europäischen Ländern und auch in Deutschland angebaut.

Der Sonnenhut ist von einer Reihe von Pflanzen, die eine Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte bewirken, die bekannteste. Obwohl die Pflanze erst relativ kurz bei uns bekannt ist, weiß man eine Menge über die Wirkungsmechanismen, da über Echinacea in den letzten Jahrzehnten intensiv geforscht wurde.

 

Erfahrungen und Studien

In zahlreichen Studien wurden positive Effekte bei der Behandlung von Keuchhusten und akuter Bronchitis mit Echinacea- Presssaft belegt. Ebenso wurde nachgewiesen, dass die prophylaktische Gabe diese Presssaftes bei Erkältungskrankheiten zu einem Rückgang der Häufigkeit von Infektionen führt. Bei Vaginalmykosen konnte die zusätzliche Gabe von Echinacea-Presssaft  die Wirkung der Antimykotika deutlich verstärken. Der Saft aus dem Purpursonnenhut konnte bei Entzündungen und Infektionen einen deutlichen Rückgang der Häufigkeit und eine Verkürzung der der Infektdauer bewirken.

 

Am besten frisch gepresst

Vom Sonnenhut verwendet man entweder die Wurzel oder die ganze Pflanze und extrahiert sie in Alkohol, denn der wässrige Extrakt bringt im Vergleich dazu nur unbefriedigende Ergebnisse. Der Presssaft aus frischem blühendem Purpursonnenkraut hat den größten Anteil an Cichoriensäure, welche Maßstab für die  Wirksamkeit ist.

 

Innerliche Anwendung

Der Sonnenhut ist in der Lage, das unspezifische Immunsystem zu aktivieren und zu stärken. Der Frischpflanzenextrakt  erhöht die Schlagkraft der weißen Blutkörperchen wodurch es oft gelingt, den Ausbruch einer Krankheit ganz zu verhindern oder die Heftigkeit der Symptome abzuschwächen. Wann immer eine Erkältung oder Grippe im Anzug ist, sollte man als Basistherapie Echinacea- Tinktur als natürliches Immunstimulans einnehmen, das die körpereigenen Abwehrkräfte aktiviert. Noch besser ist es, bereits vor der Ansteckung das Abwehrsystem dadurch in Hochform zu bringen.

Dosierung

Die Dosierung zur Vorbeugung ist drei mal täglich 20 Tropfen, bei ersten Anzeichen einer Erkältung anfangs 50 Tropfen, dann stündlich 10 Tropfen.

Äußerliche Anwendung

Aber auch in der äußerlichen Anwendung hat die Echinacea sich bestens bewährt, sowohl als Heilsalbe bei schlecht heilenden Wunden als auch als Lippenbalsam bei Lippenbläschen.

 

Psycho- Immunität

Intensiver physischer und emotionaler Stress kann die Abwehrkraft des Körpers ungünstig beeinflussen. Unter Stress ist man bedeutend anfälliger gegen Erkältungskrankheiten. Mit Hilfe von Echinacea-Tropfen kann man auch intensiver Stress gut handhaben, ohne dass das Immunsystem einen Strich durch die Rechnung macht.

 

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Echinacin® Tropfen von Madaus
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