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Privilegierte
Apotheke
am Markt
© Peter Sommer
Oktober 2008
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Modellbahn-Verkauf
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Die
Sammlung der Privilegierten Apotheke
Die
historische Bleistiftzeichnung wurde von Frau Ida Wöhlecke,
der Tochter des Apothekers Friedrich Wilhelm Georg Wöhlecke, kurz vor
ihrem Tode an Apotheker Peter Sommer übergeben.
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Es
begann damit, dass im Jahre 1980 der Apotheker Peter Sommer mit Freund und
Familie auf dem Hausboden herumstöberten und nach alten Schulheften und
Kinderbüchern suchten. Sie stutzen, als sie plötzlich ein
wunderschönes uraltes Buch in den Händen hielten: „Die Schleswig- Holsteinische
Medizinalverfassung" von 1834. Das war ein Fund, der dazu anspornte,
sämtliche Abseiten, Böden, Ställe und Keller nach weiteren Raritäten zu
durchforsten. Und die Mühe sollte sich lohnen. Denn man schien die ganzen
letzten Jahrzehnte nichts weggeworfen zu haben. Und als man damals in den 60er
Jahren mit dem Apothekenlabor aus dem Stallgebäude ins Haupthaus ziehen musste,
wurden die alten Räumlichkeiten wohl fluchtartig verlassen. Nichts wurde über
Jahrzehnte verändert, nur die alte große Destillieranlage kam damals leider
zum alten Eisen.
Was hier an Funden zusammen kam, war die gesamte lebendige
Vergangenheit dieser alten Landapotheke: Geräte, Gefäße, Bücher, Rechnungen,
Etiketten, Plakate vom Gründungstag an bis heute. In mühsamer Kleinarbeit
wurden alle Funde gereinigt, identifiziert und aufgearbeitet. Als auch der
letzte Winkel des Apothekenanwesens durchkämmt war, und alles sorgfältig im
Arzneikeller aufgestellt und beschriftet war, zog man 1983 den damaligen
Meldorfer Museumsdirektor Dr. Nissen zu Rate. Der war sofort begeistert und riet
unbedingt dazu, diese Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 23 Jahre lang
fand man für diese sehr
umfangreiche Apothekensammlung keine Bleibe. Bis zum 17. Mai
2003. An diesem Tag wurde die Sammlung der Burger Apotheke in einer authentischen kleinen Museumsapotheke
im Burger Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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In dem kleinen
Morphinschränkchen gab es eine kleine Extratür für die
Substanz. Alle Morphin-Standgefäße waren dreikantig. Im unteren
Fach waren die Morphin-Arbeitsgeräte (Handwaage, Löffel und
Mörser) untergebracht.
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Tradition
und Zukunft
Privilegierte Apotheke am
Markt |
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