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Privilegierte
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am Markt
© Peter Sommer
November 2008
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Unsere
Heilpflanze des Monats

die
Rosskastanie |
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Aesculus hippocastanum
Den Kastanienbaum zu
beschreiben, der uns drei mal im Jahr Freude bringt, nämlich im frühen
Frühjahr, wenn die ersten Knospen aufspringen, im Mai, wenn die schönen
Blütenkerzen uns erfreuen und im Herbst, wenn die glänzenden Samen von
den Bäumen fallen, ist wohl nicht nötig. Obwohl fast überall
anzutreffen ist der Rosskastanienbaum in Mitteleuropa nicht heimisch,
sondern kam in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts aus dem
nördlichen Griechenland zu uns.
Heilwirkung
Seine Samen, die
Kastanien, fanden verschiedenartige Verwendung, doch die eigentliche
Heilwirkung kennt man erst seit 1896. Ein französischer Arzt bereitete
damals eine Tinktur, die überraschende Wirkung bei Hämorrhoiden zeigte,
später erkannte man die Wirkung auf das ganze Gefäßsystem, besonders
auf die Venen.
Die Rosskastanie wurde in Form von Tropfen und Tabletten sowie äußerlich
als Salbe und Gel, aber nie als Tee angewandt. Der heutige Bedarf an
solchen Venenmitteln ist in unserer heutigen bewegungsarmen Zeit sehr
groß.
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Inhaltsstoffe
Die wichtigsten
Wirkstoffe der Samen sind Aesculus-Saponin, Gerbstoffe, Flavonglykoside,
Phytosterine und verschiedene Vitamine. Hauptwirkstoff ist das
Triterpenglykosid Aescin, das heute Hauptbestandteil vieler wirksamer
Venenpräparate ist.
Das Aescin wirkt nachweislich in Präparaten wie
Venostasin, Venen-Tabletten Stada, Aescorin und
Venoplant innerlich und äußerlich
gegen Schmerzen und Schweregefühl in
den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, juckende und anschwellende Beine.
Bei der Verwendung der
Rosskastanien- Präparate sind keine Nebenwirkungen zu befürchten.
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beraten Sie gern!
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