Bei der Behandlung des
Heuschnupfens geht es zwar in erster Linie darum, schnell und zuverlässig
die lästigen Symptome zu beseitigen, aber man weiß heute auch, dass der
unbehandelte Heuschnupfen auch Folgen haben kann.
Eine wichtige Aufgabe
der feinen Härchen in der Nasenschleimhaut ist das Herausfiltern von
schädlichen Stoffen aus der Atemluft. Durch die Erkrankung ist diese
Filterfunktion ständig beeinträchtigt und deshalb können Fremdstoffe
wie Pollen leichter in die tieferen Atemwege eindringen und hier ihr
Unwesen treiben. Es droht die Entwicklung eines allergischen Asthmas mit
seinen Folgen, man spricht von einem Etagenwechsel der allergischen
Entzündung, der bei einem Drittel der Heuschnupfenpatienten im Laufe der
Zeit auftritt. Durch konsequente Behandlung, zum Beispiel der Inhalation
mit Cromoglicinsäure, kann man den Asthma-Anfällen wirksam vorbeugen.
Auf jeden Fall sollte man bei Atembeschwerden einen Arzt aufsuchen.
Viele
Heuschnupfenpatienten kriegen längere Zeit keine Luft durch die Nase und
atmen hauptsächlich durch den Mund. Dadurch fällt nicht nur die
Filterfunktion der Nase weg, auch die Nebenhöhlen werden nicht mehr
richtig belüftet. Krankheitserreger können sich dadurch besser
vermehren, es droht eine Neben- oder Stirnhöhlenentzündung, die mit
starken Kopfschmerzen einhergeht.
Vividrin
gegen Heuschnupfen