Stosskammer
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Burger
Museums-Apotheke

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Burger
Museum

 

Privilegierte
Apotheke am Markt
Ursprung und Inhaber der Museums-Apotheke

 

Apotheken-
Museen
im deutschsprachigen Raum


Von Mörsern und Spanischen Fliegen



Der schwere Gusseisenmörser aus dem 19.Jahrhundert wurde in Kriegszeiten beim örtlichen Schlosser mit Hausmitteln repariert. Geld für einen neuen Mörser hatte man nicht.

Die Stoßkammer der alten Burger Apotheke war neben dem Laboratorium im Stallgebäude untergebracht. Die Räumlichkeiten existieren auch heute noch. In der Stoßkammer wurden die im Apothekergarten angebauten Kräuter in großen Mörsern zerstoßen oder mit Wiegemessern zerkleinert. In diesem Raum zeigen wir auch eine Drogensammlung aus dem 18. Jahrhundert mit 500 verschiedenen getrockneten Kräutern und Tieren. Auch Muscheln, Krebspanzer und Spanische Fliegen gehören zu der Sammlung.

Auch mit Wiegemessern und Schneidemaschinen wurden die getrockneten Pflanzen zerkleinert. Für Rosenblätter benutzte man einen Alabaster-Mörser. Man glaubte, dass das Material des Arbeitsgerätes auch Einfluss auf die Wirkung hatte.

Was ist das besondere an der Spanischen Fliege?

Das erfahren Sie in unserem Museum bei einer Apotheken-Erlebnis-Führung.

 

 

Burger
Museums-Apotheke
Inhaber: Apotheker
Peter Sommer,
Arnisser Strasse 32b
24376 Kappeln

Standort:
Burger Museum,
Große Mühlenstraße 6,
25712 Burg

Öffnungszeiten:
Ostern bis April nur sonntags, im Dezember  am 2.Advent.  Von Mai bis Oktober am
Di, Fr, Sa, So jeweils 1430 bis 1630 Uhr.

Die Museums-Apotheke gibt es nur mit Führung zu sehen, Dauer 45 Minuten.

Telefon:
04825/902200 (Museum) und 04825/2289 (Apotheke)
04642/924430 (privat)


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Eine komplette historische Land-Apotheke aus dem 19. und 20. Jahrhundert