Der schwere Gusseisenmörser aus dem 19.Jahrhundert wurde in Kriegszeiten beim
örtlichen Schlosser mit Hausmitteln repariert. Geld für einen neuen Mörser
hatte man nicht.
Die Stoßkammer der
alten Burger Apotheke war neben dem Laboratorium im Stallgebäude
untergebracht. Die Räumlichkeiten existieren auch heute noch. In der
Stoßkammer wurden die im Apothekergarten angebauten Kräuter in großen
Mörsern zerstoßen oder mit Wiegemessern zerkleinert. In diesem
Raum zeigen wir auch eine Drogensammlung aus dem 18. Jahrhundert mit 500
verschiedenen getrockneten Kräutern und Tieren. Auch Muscheln,
Krebspanzer und Spanische Fliegen gehören zu der Sammlung.
Auch mit
Wiegemessern und Schneidemaschinen wurden die getrockneten Pflanzen
zerkleinert. Für Rosenblätter benutzte man einen Alabaster-Mörser. Man
glaubte, dass das Material des Arbeitsgerätes auch Einfluss auf die
Wirkung hatte.
Was ist
das besondere an der Spanischen Fliege?
Das erfahren Sie in unserem Museum bei
einer Apotheken-Erlebnis-Führung.