Inhaltsstoffe und
Anwendung:
Die Verwendung des
Zinnkrauts lässt sich bis zur Antike zurückverfolgen. Die heutige
Volksmedizin schätzt es als Blutreinigungsmittel bei Frühjahrs- und
Herbstkuren, als Mittel zur Behandlung von Rheuma und Gicht sowie Husten
und Asthma, als Mittel gegen Wasserstauungen im Körper, bei
Hautunreinheiten, brüchigen Fingernägeln und Haarausfall.
Das Zinnkraut ist
besonders reich an Silicium (Kieselerde, bis zu 10%), das unser Körper in
ausreichender Menge für gesunde Knochen, Knorpel, Fingernägel und Haare
braucht, auch für die Wundheilung der Haut ist die Kieselsäure wichtig.
Es enthält außerdem Flavone und Saponine.
Auch das
Bundesgesundheitsamt empfiehlt den Schachtelhalm-Tee zur Erhöhung des
Harnflusses sowie der Zusatzbehandlung bei Katarrhen von Blasen und Niere.
Empfehlenswert ist eine Mischung mit Brennnesselblättern zu gleichen
Teilen, besonders auch zur Durchspülungstherapie bei gleichzeitiger
antiobiotischer Behandlung von Niereninfektionen.
Da auch die meisten
rheumatischen Erkrankungen Stoffwechsel- Erkrankungen sind und die
lösliche Kieselsäure teilweise vom Körper aufgenommen wird, wirken
Schachtelhalm- Bäder hier lindernd. Für ein Vollbad benötigt man 100g
Schachtelhalm, der vorher eine Stunde lang in heißem Wasser extrahiert
wird.