Holunder
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Die Heilpflanze - Sambucus nigra

Der Holunder ist ein ästiger Strauch von 3 bis 7 Meter Höhe, häufig in ländlichen Gegenden zu finden. Er blüht von Mai bis Juni und entwickelt im Herbst seine schwarzvioletten Beere. 

Verwendet werden überwiegend die Blüten aus den großen doldigen Blütenständen.

 

Die Teedroge - Flores Sambuci

Die ganzen Blütenstände werden abgeschnitten und gebündelt, anschließend sehr sorgfältig getrocknet um die Fermente nicht zu zerstören.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

In den Blüten sind ätherische Öle, schweißtreibende Glykoside, Flavonoide und ein Schleim die wichtigsten Wirkstoffe. 

Angewandt wird der Holundertee hauptsächlich heiß und konzentriert als Schwitztee  bei fieberhaften Erkältungs- Krankheiten, sowie lauwarm und weniger konzentriert zur Vorbeugung von Grippe und Erkältungskrankheiten. Denn es hat sich gezeigt, dass sowohl Holunder- als auch Lindenblüten die körpereigenen Abwehrkräfte hervorragend mobilisieren können.

 

Zubereitung und Anwendung:

2 gehäufte Teelöffel der Blüten werden mit 250ml kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ausgezogen. Als Schwitztee muss man einen halben Liter sehr warm trinken, halb so stark wird er zur Vorbeugung 3 mal täglich getrunken.

 

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