Himbeere
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Aus unserem Kräutergarten

Die Arzneipflanze - Rubus idaeus

Die Waldhimbeere wächst an sonnigen Waldrändern sowohl im Flachland als auch im Gebirge. Je kärglicher der Standort, desto aromatischer schmecken die Beeren. Seit uralter Zeit werden die Beeren zur Bereitung des Saftes geerntet. Aber auch die Blätter werden zur Bereitung des Tees gesammelt.

 

Die Teedroge - Folia Rubi Idaei

Die Blätter sollte man im Frühjahr sammeln, wenn sie noch jung und zart sind. Getrocknet wird an der Luft oder bei künstlicher Wärme.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Wie bei der Brombeere ist Gerbstoff der wichtigste Inhaltsstoff, außerdem Vitamin C, Flavone, Schleim. Die Früchte enthalten neben erfrischenden Fruchtsäuren, Vitaminen a und B eine Menge Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Calcium, Eisen und Magnesium.

Himbeerblätter wirken  leicht zusammenziehend und eignen sich daher  zur Behandlung von Schleimhautentzündungen in Mund und Rachen, sind aber auch durch den Gerbstoffgehalt zur Behandlung von Durchfall geeignet. Dennoch spielen sie heute in der Medizin keine große Rolle mehr außer als Bestandteil verschiedener Teemischungen zur "Blutreinigung".

Folgende wohlschmeckende Teemischung ist  im Winter als gesundes Getränk zum Frühstück oder Abendessen besonders zu empfehlen:

20g Himbeerblätter
10g Erdbeerblätter
5g Brombeerblätter
2g Waldmeisterkraut

2 Esslöffel der Mischung pro Kanne(6 Personen) werden mit heißem Wasser übergossen und nach 5 Minuten abgeseiht. Auch mit Hagebutte und Hibiskus kann kombiniert werden und später mit Milch und Honig versetzt.

 

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