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Aus
unserem Kräutergarten

Die
Arzneipflanze- Quercus robur
und Quecus sessiflora
Arzneilich verwendet
wird die geschälte Rinde junger Triebe der Winter- und Sommereiche. Die
Sommereiche kommt besonders auf feuchten Böden vor, während die
Wintereiche hügeliges Gelände bevorzugt.
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Die
Teedroge - Cortex Quercus
Zur Rindengewinnung werden die
Eichen in sogenannten Lohwäldern als Sträucher kultiviert. Alle zehn
Jahre erfolgt die Abholzung, die Rinde wird im Frühjahr geschält. Für
pharmazeutische Zwecke wird nur Rinde verwendet, die keine Borke besitzt.
Sie glänzt zu meist und wird Spiegelrinde genannt. Es dürfen keine
Flechten oder Algen auf der Rinde sein und das Trocknen soll schnell
geschehen.
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Inhaltsstoffe
Der Wirkstoff der Eichenrinde ist
der in sehr großer Menge enthaltene Gerbstoff. Alle anderen Inhaltsstoffe
sind unbedeutend. Beim Lagern verringert sich der Gerbstoffgehalt.
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Wirkung
und Anwendung
Eichenrinde ist wohl die bekannteste
und am meisten gebrauchte Gerbstoffdroge. Gerbstoffe wirken
zusammenziehend und entzündungswidrig, ferner stopfend bei Durchfällen
und kräftigend auf den Darm. Ein Aufguss wird erfolgreich zum Gurgeln bei
Infektion im Mund- und Rachenraum angewandt. Der Gerbstoff härtet die
Schleimhäute und entzieht den Bakterien den Nährboden. Ähnlich ist auch
die Wirkung im Darm. Ein Eichenrindenbad wird gegen Frostschäden
angewandt, Umschläge mit der Abkochung helfen gegen nässende Ekzeme und
Verbrennungen.
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Zubereitung
des Aufgusses
1 bis 2 gehäufte Teelöffel
geschnittene Eichenrinde werden mit 250 ml kaltem Wasser übergossen und 3
bis 5 Minuten zum sieden erhitzt. Innerlich werden 2 Tassen pro Tag
getrunken. Gurgeln sollte man alle 3 Stunden und die feuchten Umschläge
müssen 2 bis 3 mal täglich erneuert werden. Für Eichenrindenbäder
nimmt man 2 Esslöffel voll auf 1 Liter Wasser.
Tipp: Bei Bindehautentzündung
eignet sich folgende Teemischung vorzüglich zu Augenbädern oder
Spülungen:
20 g Eichenrinde
20 g Kamillenblüten
10 g Augentrost
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Historischer
Kräutergarten: Eiche |