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Aus
unserem Kräutergarten

Die
Arzneipflanze - Arctostaphylos
Die Bärentraube ist ein
immergrüner Strauch, im Aussehen der Preiselbeere sehr ähnlich. Sie
wächst hauptsächlich im Norden Europas auf humusreichen Moorboden und
Heideland und in den Nadelwäldern der Alpen und blüht zwischen April und
Juni.
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Die
Teedroge - Folia Uvae ursi
Arzneilich werden die Blätter
verwendet, weil diese nicht welken, können sie das ganze Jahr geerntet
werden. Man bevorzugt jedoch Spätsommer und Herbst, weil dann die meisten
Wirkstoffe enthalten sind.
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Inhaltsstoffe
und Wirkung
Inhaltsstoffe: vor allem Arbutin,
aber auch Gerbstoffe, Flavonglycoside und organische Säuren.
Die Wirkung der Bärentraube auf die
Blase und die ableitenden Harnwege ist schon lange bekannt. Allerdings hat
sich die Art der Zubereitung des Tees geändert. Durch langes Kochen, wie
es früher üblich war, wurden die unerwünschten Gerbstoffe mit
extrahiert. Heute weiß man, das durch kaltes Ansetzen über 12 bis 24
Stunden fast der ganze Wirkstoff frei wird, aber nur wenig Gerbstoffe. Auf
diese Weise kann man den Tee ohne Nebenwirkungen anwenden.
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Zubereitung:
1 bis 2 Teelöffel
Bärentraubenblätter werden mit 250 ml kaltem Wasser übergossen und 12
bis 24 Stunden unter gelegentlichen Umrühren stehen gelassen. Leicht
angewärmt werden 2 bis 3 Tassen täglich getrunken.
Bärentraubenblätter sind sowohl für sich alleine sehr wirksam, können
aber auch sehr gut mit dem indischen Blasen- und Nierentee kombiniert
werden.
Der Tee wirkt ganz besonders bei
akuten Entzündungen der Harnblase, wie sie oft nach Erkältungen
auftreten. Tritt nach einer Woche keine Besserung auf ist ein Arzt
aufzusuchen.
Wichtig: Der Wirkstoff der
Bärentrauben wird nur bei nicht sauren Harn freigesetzt. Darum sollte man
bei einer Kur insbesondere Fruchtsäfte, Sauerkraut und saures Obst
vermeiden.
Nebenwirkungen: Bei falscher
Zubereitung kann es durch Gerbstoffe zu Magen-Unverträglichkeiten kommen.
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