Flores Arnicae -
Arnikablüten.
Arnica
montana L. Wolfsblume, Fallkraut.
Heimisch in einem großen
Theile Europas auf Bergwiesen. Man benutzt entweder die ganzen Blüthenkörbchen
oder nur die vom Blüthen-boden und Hüllkelch befreiten Einzelblüthen.
Bestandtheile.
Ätherisches Öl, das Laurinsäure, Palmitinsäure und Paraffin enthält
und in der Kälte erstarrt. Bitterstoff Arnicin.
Einsammlung,
Aufbewahrung. Die um
Juni und Juli gesammelten Blüthenkörbchen werden auf Horden schnell und
gut getrocknet, von etwaigen Larven der Arnikafliege gereinigt, in Blechkästen
aufbewahrt.
Anwendung.
Die
Wirkung ist ziemlich scharf. Auf die Haut wirken sie reizend und Brennen
erregend, auf die Magenschleimhaut ebenfalls reizend. Auf das Nervensystem
ist die Wirkung in kleinen Dosen erregend, in grossen deprimierend.
Aus
Hagers
Handbuch von 1903
Arnika
heute